Elke Ferner fordert Mindestpersonalbemessung in der Pflege

Veröffentlicht am 11.10.2013 in Bundespolitik

Die Saarbrücker Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD Bundes-tagsfraktion Elke Ferner, MdB, erklärt anlässlich der von der Gewerkschaft ver.di und der Saarländischen Krankenhausgesellschaft initiierten Demonstration der Krankenhausbeschäf-tigten am 12. Oktober in Saarbrücken:

Die Krankenhausbeschäftigten gehen auf dem Zahnfleisch. Viele von ihnen sind aufgrund zu hoher Arbeitsbelastung völlig ausgelaugt. Allein in saarländischen Krankenhäusern fehlen derzeit 3.350 Stellen. Deutschlandweit sind es sogar 162.000, davon 70.000 Vollzeitstellen in der Pflege. Während die Zahl der Patientinnen und Patienten in den vergangenen Jahren kräftig stieg, wurde beim Pflegepersonal aus Kostengründen abgebaut.

So darf es nicht weiter gehen! Die Leidtragenden dieser Entwicklung sind neben den Be-schäftigten auch die Patientinnen und Patienten, für die immer weniger Zeit bleibt. Dabei muss das Wohl der Patientinnen und Patienten und damit die Pflegequalität oberste Priorität haben.

Die SPD setzt sich daher klar für Verbesserungen in der Pflege ein. Dazu gehört auch eine Mindestpersonalbemessung. Zudem müssen die an die Krankenhäuser gezahlten Fallpau-schalen künftig neben ärztlichen Leistungen auch den Pflegebedarf und die Steigerungsraten bei den Energiepreisen und Tariferhöhungen berücksichtigen.

 

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